03/08/2016

Kühe im Blick

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03/08/2016

Kühe im Blick

Vielen Dank für diesen Gastbeitrag von Milena, 8 Jahre, verfasst auf einem Demeter-Hof in Somécure.

Ich bin in einem französischen Bauernhof. Worum es gerade geht? Um Kühe. Und jugendliche Kühe. Und um ein Kalb.

Es gibt zwei ganz schwarze Kühe, eine schwarz-weiße und zwei braune. Und es gibt noch zwei braune, jugendliche Kühe, und eine braun-weiße, jugendliche. Und ein schwarzes Kalb.

Die Mutter von dem Kalb ist sehr stressig. Sie verscheucht die anderen Kühe mit ihren spitzen Hörnern. Die Kühe sind sehr ruhig, bis auf die Mutter-Kuh. Sie liegen gerne im Schatten.

Es macht Spaß, sie zu beobachten.

Eine braune Kuh wedelt gerade mit dem Schwanz und an ihrem Po steht das Kalb. Es kriegt dauernd den Schwanz ab. Und die anderen Kühe wedeln auch mit ihren Schwänzen.

Drei Kühe liegen gerade. Welche drei? Eine Schwarze, die Schwarz-Weiße und eine Braune. Eine jugendliche Kuh liegt auch gerade. Welche? Auch eine Braune.

Und ach, wie süß! Jetzt hat das kleine Kalb sich auch hingelegt.

Das Kalb hat schon mal eine braune Kuh gerammelt. Die andere braune Kuh hat der ersten geholfen, das Kleine wieder von sich runter zu schaffen.

Hier gibt es jede Menge Fliegen.

Wenn ich ein Tier mit nach Hause nehmen dürfte, wäre es das Kalb.

Die Mutter-Kuh frisst gerade. Seltsam. Sie ist doch sonst nicht so ruhig!

Die jugendlichen Kühe und das Kalb sind so süß. Alle Kühe, bis auf das Kalb, sind Frauen. Nur das Kalb ist ein kleiner Stier.

Die Kühe sehen witzig aus, wenn sie fressen, weil ihre Mäuler dann hin, hoch, hin, hoch gehen.

Der Kuhstall ist in einem großen Tal. Und wenn wir woanders hinfahren mit dem Auto, nehmen wir auch gleich aus Versehen fünf Fliegen mit, ungefähr.

Die Kühe haben einen eigenen Weg, der zu ihrer Weide führt. Die Kühe gehen – wann sie wollen – dort hin. Wenn eine Kuh geht, sind fünf Minuten später alle Kühe und das Kleine auf der Weide. Die drei Jugendlichen haben einen extra Stall, sodass sie leider nicht mitgehen können.

Und wenn sie dann wieder kommen, dann ist es meistens wegen den drei jugendlichen Kühen. Die brüllen immer ganz laut.

Hier geht es mir gut, wenn ich im Schatten sitzen und sie beobachten kann.

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Kerstin

​Ich bin Kerstin, NachhaltigkeitsCoach & Architektin. Ich helfe dir, auf dem Weg in ein nachhaltigeres Leben Hürden schnell und leicht zu überwinden und die richtigen Stellschrauben zu finden. Privatpersonen, Solopreneure und kleine Unternehmen unterstütze ich dabei, weniger Müll zu pro​duzieren, weniger Plastik zu verwenden und den ökologischen Rucksack zu erleichtern.

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