Nachhaltig leben: Diesen Schritt solltest du unbedingt als Nächstes gehen

Dein Plan ist, endlich nachhaltiger zu leben – hervorragend!

Aber in deinem Kopf schwirrt es: Plastikverpackungen meiden, das Auto stehen lassen, mehr Pflanzen essen statt Tierisches, nicht fliegen, und so weiter. Macht keinen Spaß. Und es ist der totale information overload. Oder?

Lass dich nicht unterkriegen!

​Weniger Müll, weniger Plastik​?

​Ich zeige dir, wie du das schaffst ohne stundenlange Recherche und ohne Stress. Leiste deinen Beitrag – entspannt, schnell und einfach. Mach mit bei Weniger Müll, weniger Plastik, ​die 7-Tage-Challenge für echte Ergebnisse. Lass dich informieren, wenn die nächste Runde startet.

​Wichtig: Bestätige die eMail, die gleich in deinem Postfach ankommen sollte. Du kannst direkt loslegen ​mit dem Fahrplan zu weniger Müll. ​Gelegentlich sende ich dir Anregungen ​zu den Themen "​weniger Müll" und "nachhaltig leben" und zu meinen ​Angeboten. ​​​​Packen wir's an​!

Bevor dir die Lust vergeht,
probiere das hier aus

Ich weiß aus eigener, manchmal leidvoller Erfahrung, wie schnell das Projekt „nachhaltig leben“ über den Kopf wachsen kann. Gleichzeitig ist es keine Option, den Löffel hinzuschmeißen! Daher: Was tun?

Lass dich auf diese Übung ein und finde heraus, wo du zuerst anpackst.

Am besten holst du dir zum Weiterarbeiten das Arbeitsblatt und die Video-Anleitung aus meinem Mini-Kurs. Beides flattert dir direkt nach Eintragung in dein eMail-Postfach.

Mit dem Arbeitsblatt und der Video-Anleitung geht’s am Einfachsten, I promise! Alternativ kannst du es mit einem Blatt Papier versuchen, macht aber weniger Freude, wie ich erfahren habe.

Ja, das Arbeitsblatt und die Video-Anleitung hätte ich gerne!
Bitte schicke es mir an:

Du erhältst zuerst Arbeitsblatt und Video-Anleitung, sowie in den nächsten Tagen den Mini-Kurs “nachhaltig leben” – zwei Geschenke für dich. Wenn du später per Mail nicht auf dem Laufenden bleiben möchtest, kannst du dich jederzeit austragen.

Dann kann’s jetzt ja losgehen

Die Methode eignet sich für dich ganz besonders, wenn du Anfänger bist und nicht weißt, wo du als Erstes anpacken solltest.

Fortgeschrittene können diese Methode zur Vertiefung nutzen und sich wieder aus dem Sumpf holen, wenn die ganzen Do’s und Don’t’s des Öko-Lifestyle zu viel geworden sind.

Die Übung hilft dir, den Fokus auszurichten und dich zu erleichtern.

Sich nicht stressen (lassen)

Als Anfänger solltest du dich zuallererst nicht stressen – oder stressen lassen. Sonst verlierst du die Lust, bevor du überhaupt richtig startest. Du kannst dir einen Überblick verschaffen, musst also erst mal gar nichts aktiv unternehmen. Das Handeln kommt später. Als Erstes brauchst du Klarheit. Und weil du willst, dass dir der Einstieg in ein nachhaltigeres Leben gleichzeitig auch tatsächlich mehr Lebensqualität bringt, tust du das hier:

Dein Arbeitsblatt und die letzten 24 Stunden

Hol dir meine Vorlage, drucke sie aus und notiere darauf alles, was du in den letzten 24 Stunden in den Händen hattest. Und notiere alles, was dich gedanklich beschäftigt hat.

Wunderbar, du bist schon am Sammeln!

Diese Fragen helfen dir dabei:

  • Was war bei dir los in den letzten 24 Stunden?
  • Welche Dinge hast du genutzt?
  • Was hast du unternommen?
  • Wo hast du dich aufgehalten?
  • Was stand auf deiner ToDo-Liste?

Versuche, dein Leben der letzten 24 Stunden in seiner ganzen Fülle zu erfassen.

Perfektionismus adé

Jeder einzelne Punkt, der auftaucht, wird notiert auf dem Arbeitsblatt. Dabei ist ganz, ganz wichtig, dass du keine saubere Liste erstellst. Deinen Perfektionismus schickst du für die nächsten Minuten einfach vor die Tür, den brauchen wir gerade nicht.

Nutze das ganze Blatt, fülle es aus, schreibe kreuz und quer.

Was tut mir gut? Was nicht?

Das Einzige, worauf du wirklich achten musst, ist, dass du EHRLICH für dich bewertest, wie GUT dir die einzelnen Punkte getan haben.

„Es hat mir wirklich gut getan, meine braunen Schuhe anzuziehen, denn es sind meine Lieblingsschuhe.“
> Notiere “braune Schuhe” im oberen Bereich des Arbeitsblatts.

„Es hat mir überhaupt nicht gut getan, mit dem Auto im Stau zu stehen. Das ist jeden Morgen total nervig für mich und raubt mir Energie, die ich anders besser einsetzen könnte.“
> Notiere “täglich im Stau stehen” unten auf dem Arbeitsblatt.

„Es hat mir weder gut noch nicht gut getan, im Job die Unterlagen für Projekt XY zu prüfen.“
> Notiere “Unterlagen Projekt XY prüfen” in der Mitte.

Sei ehrlich zu dir selbst

Was dir gut getan hat, kommt auf dem Arbeitsblatt weiter nach oben.
Was dir nicht gut getan hat, kommt weiter nach unten.
Je intensiver, desto näher an ++ oder – –
Weder, noch? Dann notiere es in der Mitte.

Puh, geschafft. Du hast einen intensiven Schritt hinter dich gebracht, herzlichen Glückwunsch!

Die Bullshit-Zone

Jetzt nimmst du einen dicken, farbigen Stift. Damit ziehst du eine Linie zwischen den beiden feinen Markierungen, den grauen Gedankenstrichen links und rechts im unteren Bereich des Blattes.

Erledigt? Wunderbar.

Du hast mit diesem Schritt herausgefunden, welches Fünftel deines Lebens dir nicht gut tut. Nennen wir es – die Bullshit-Zone.

Traumhaft leicht

Stell dir vor, der ganze, negative Batzen wäre einfach weg.
Wie viel besser würdest du dich fühlen?
Wäre das nicht traumhaft?

Weil ich die Übung für mich schon mehrfach gemacht habe, weiß ich, was für eine Wohltat diese Vorstellung ist. Oh Gott, ja! Diesen grausigen Kaffee nicht mehr zu trinken, den es bei der Arbeit gibt. Die fast einstündige An- und Rückfahrt nicht mehr zu haben, welch ein Traum! Die Berieselung mit flimmernder Werbung am Bahnsteig, einfach weg. Hach.

Was steht in deinem Bullshit-Bereich?

Und was hat das mit meinem Wunsch nach einem nachhaltigeren Leben zu tun?

Alles, was du tust, kaufst, besitzt, benötigt Energie und Ressourcen. Du schlägst mit dieser Übung zwei Fliegen mit einer Klappe:

  • Du machst dein Leben glücklicher, weil du genau weißt, welche nervenden Aspekte du aus deinem Leben schmeißen kannst. Was übrig bleibt, ist der mittlere Bereich „egal“ und ganz besonders der obere Bereich „Das tut mir gut“.
  • Du erleichterst deinen ökologischen Rucksack, weil du einen Teil deines alten Lebens einfach sein lässt und für all das keinerlei Energie und Ressourcen mehr benötigt werden. Es fällt automatisch auch weniger Müll an, ein Schritt in Richtung ZeroWaste.
Wie war die Übung für dich? Wie schwierig ist es für dich, die Punkte aus deiner Bullshit-Zone einfach wegzulassen?

Berichte gerne von deiner Erfahrung. Ich bin gespannt und helfe dir gerne über die nächste Hürde.

Sonnige Grüße,
deine Kerstin

  • Liebe Kerstin,

    Ich mache mich jetzt erst an die Liste, allerdings bin ich grad im Krankenstand – nicht ganz der normale Alltag. Die Dinge, die ich schon notiert habe: ich fahre seit drei Jahren kein Auto mehr und es fehlt mir garnicht. Dafür fliege ich. In Tauchgebiete, die fussläufig nicht zu erreichen sind. Im Gegenzug ist dann das Plastik-Thema in Meeren für mich umso wichtiger. Schon vor 20 Jahren hat meine Mutter mit Einkaufskorb auf dem Wochenmarkt eingekauft. So neu ist das Thema für mich nicht. Dennoch kommt von selbsternannten Weltverbesserern dann: ja, aber die Bauern müssen ihre Ware auch mit dem Auto dorthin bringen. Da hilft wohl nur noch die Selbstversorgung. Bissl schwierig in der Innenstadt-Wohnung. Es gibt halt viele Wiedersprüche. Ich freu mich sehr über deinen Block und die Erinnerung daran, dass wir unsere Umwelt nicht leichtfertig behandeln sollten, und auch die kleinen Schritte wertvoll und wichtig sind.
    Viele Grüße aus Saarbrücken,
    Anne

  • Liebe Anne,
    es freut mich sehr, dass dich mein Blog auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Leben unterstützt. Das Hin- und Hergerissensein kann ich gut verstehen. Es ist manchmal gar nicht so leicht, in die “Alles, was ich mache, ist falsch”-Falle zu tappen. Wenn du an einer Stelle nicht weiterkommst, ist es doch in Ordnung, erst mal mit einem anderen Punkt weiterzumachen – Davon bin ich fest überzeugt.
    Viele Grüße, Kerstin