“Clean Eating” – Wie man sich sauber gut ernährt

Nachhaltig, lecker und gesund soll es sein, was auf den Tisch kommt – Das ist schon lange mein Bestreben. Immer wieder neue Aspekte hierzu ergaben und fanden sich in den letzten Jahren.

Ein spannendes Konzept begegnete mir im Herbst 2016 in Form eines Buchs: Clean Eating – Basics* von Hannah Frey. Ich hab mich gefreut wie eine Schneekönigin, endlich eine große Zahl der mir wichtigen Aspekte zum Thema Ernährung gebündelt in Buchform zu finden, und direkt von einigen weiterführenden Aspekten und Anregungen profitieren zu können.

“Clean Eating bedeutet”, dass… „“Clean Eating” – Wie man sich sauber gut ernährt“ weiterlesen

Lebendiges Erdreich: 2017 – Das Jahr des Bodens

Mein Blick hat sich verändert, wenn ich im Garten bin oder an ihn denke.

Was man auf den ersten Blick sieht, ist vor allem Vegetation, bewachsene Oberfläche. Spannend für mich und oft wenig beachtet ist das DARUNTER.

Die unterirdischen Strukturen der Pflanzen, verzweigte Wurzelsysteme, Partnerschaften zwischen Pflanzen, Pilzen, Bakterien (Im Dunkeln ist bekanntlich gut Munkeln.), Bodenleben, Fruchtbarkeit, Humusaufbau – Wie spannend! „Lebendiges Erdreich: 2017 – Das Jahr des Bodens“ weiterlesen

Die 5 wichtigsten Dinge fürs erste Vierteljahr mit Baby

Ihr Lieben, das Leben ist ja so spannend! Die letzten Monate waren geprägt von Ausmisten, Abgeben, Loslassen. Unter anderem haben wir uns vom allergrößten Teil der noch übrigen, inzwischen mehrere Jahre alten Umstandskleidung und Baby-/ Kleinkindsachen getrennt.

Und just in dieser Phase macht sich neues Leben bemerkbar, winkt ein kleines Menschenfröschlein vom Bildschirm des Ultraschallgeräts. Ich war schon immer zögerlich, was Aussagen zur Zukunft angeht. Aber im Moment scheint es, als ginge es in die zweite Runde. Eine riesige Freude! „Die 5 wichtigsten Dinge fürs erste Vierteljahr mit Baby“ weiterlesen

Woher? Wohin? Und mittendrin?

Woher kommen die Dinge, die ich nutze?
Wohin gehen sie, wenn ich sie nicht mehr benötige?
Und was ist eigentlich mit der Gegenwart, der eigentlichen Nutzungsdauer?

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

Nachhaltigkeit bedeutet für mich, so viel wie möglich über diese drei Zeitabschnitte zu wissen, wenn ich mir über die Dinge, die mich umgeben (sollen), Gedanken mache. Je mehr ich weiß, desto besser und zufriedener kann ich meine Entscheidungen treffen: bei einem Neukauf, aber auch bei gebrauchten Gegenständen, bei Verbrauchsprodukten wie auch bei bei außergewöhnlichen Anschaffungen. „Woher? Wohin? Und mittendrin?“ weiterlesen

Gepflegte Haare ohne Shampoo

“Geiler Scheiß!” – Klappe, die Zweite.

Sabine benutzt für ihre Haare kein Shampoo und gehört damit der wachsenden Gruppe der NoPoo’ler an. Ihren Einstieg fand sie mit Haarseife – Damals hatte sie sich entschieden, eine plastikfreie Alternative zu Shampoo zu finden. Rückblickend eine der besten Entscheidungen in ihrem Leben, wie sie findet. Sabine bloggt unter sustainmania zum Thema “nachhaltig und plastikfrei(er) leben”.

Lassen wir uns inspirieren und zum Ausprobieren anregen!
„Gepflegte Haare ohne Shampoo“ weiterlesen

Bienenwachstuch selber machen? So geht’s! [mit Video-Anleitung]

Bienenwachstuch selber machen – bio und Demeter

Du möchtest dich von Frischhaltefolie und Alufolie verabschieden? Plastikfrei ist dir wichtig? Käse kaufst du lieber stückweise unverpackt als eingeschweißt in Plastik? Du suchst eine wiederverwendbare Verpackung?

Probiere es mit Bienenwachstüchern. Selber machen geht einfach und klappt hervorragend.

Selbst gemachte (oder gekaufte) Bienenwachstücher helfen dir, Plastik‐ und Alufolie step by step aus der Küche zu verbannen. Ob Einschlaghülle für Hartkäse und Vesperbrot, Abdeckung für angebrochene Lebensmittel, oder Haube für Mahlzeiten‐Reste.

Du kannst Bienenwachstücher aus wenigen Materialien einfach selbst herstellen: „Bienenwachstuch selber machen? So geht’s! [mit Video-Anleitung]“ weiterlesen

Wie du dich gegen die elenden Zustände in der Textilien-Branche wehrst

Inklusive Vor-Ort-Tipps Stuttgart!

In diesem Produkt-Beitrag geht’s um Textilien aller Art, die wir in Alltag und Haushalt benutzen. Da wären zum Beispiel: Klamotten, Handtücher, Bettwäsche, …

Allen gleich sind die leider gängigen, elenden Produktionsbedingungen, aber auch die Auswirkungen auf unseren Körper durch noch in den Textilien befindliche Chemikalien, teilweise Schwermetalle. „Wie du dich gegen die elenden Zustände in der Textilien-Branche wehrst“ weiterlesen

Kerstin

Wer schreibt hier eigentlich?
Mein Name ist Kerstin. Ich bin Architektin und NachhaltigkeitsCoach. Mit meiner Familie –Mann, Schulkind, Baby und Hund– wohne ich mitten in Stuttgart. Voll unökologisch, findest du? Im Gegenteil, aber dazu mehr im Blog.

Das Richtige tun

Sowohl im Alltäglichen als auch beruflich ist es mir ein Herzensanliegen, Lösungen zu finden, die sich gut und richtig anfühlen. „Kerstin“ weiterlesen

Urlaubs-Aprikosen: Wie man eine Obst-Schwemme bewältigt

Unser doch recht spontaner Provence-Trip ist vorüber. Neben Erinnerungen an eine schöne, entspannte, sonnige Zeit dort bleiben uns:

Zwei Holzkisten leckerer, selbst geernteter Bio-Aprikosen  🙂

Die Challenge besteht darin, die Früchte aufzuessen oder zu verarbeiten, bevor sie schlecht werden und wir sie auf den Kompost geben müssen. Zwar würden sie auch dort einen Zweck erfüllen – immerhin wird irgendwann Erde daraus -, aber besser gefällt mir natürlich das Konsumieren! „Urlaubs-Aprikosen: Wie man eine Obst-Schwemme bewältigt“ weiterlesen

Kühe im Blick

Vielen Dank für diesen Gastbeitrag von Milena, 8 Jahre, verfasst auf einem Demeter-Hof in Somécure.

Ich bin in einem französischen Bauernhof. Worum es gerade geht? Um Kühe. Und jugendliche Kühe. Und um ein Kalb.

Es gibt zwei ganz schwarze Kühe, eine schwarz-weiße und zwei braune. Und es gibt noch zwei braune, jugendliche Kühe, und eine braun-weiße, jugendliche. Und ein schwarzes Kalb.

Die Mutter von dem Kalb ist sehr stressig. Sie verscheucht die anderen Kühe mit ihren spitzen Hörnern. Die Kühe sind sehr ruhig, bis auf die Mutter-Kuh. Sie liegen gerne im Schatten.

Es macht Spaß, sie zu beobachten.

Eine braune Kuh wedelt gerade mit dem Schwanz und an ihrem Po steht das Kalb. Es kriegt dauernd den Schwanz ab. Und die anderen Kühe wedeln auch mit ihren Schwänzen.

Drei Kühe liegen gerade. Welche drei? Eine Schwarze, die Schwarz-Weiße und eine Braune. Eine jugendliche Kuh liegt auch gerade. Welche? Auch eine Braune.

Und ach, wie süß! Jetzt hat das kleine Kalb sich auch hingelegt.

Das Kalb hat schon mal eine braune Kuh gerammelt. Die andere braune Kuh hat der ersten geholfen, das Kleine wieder von sich runter zu schaffen.

Hier gibt es jede Menge Fliegen.

Wenn ich ein Tier mit nach Hause nehmen dürfte, wäre es das Kalb.

Die Mutter-Kuh frisst gerade. Seltsam. Sie ist doch sonst nicht so ruhig!

Die jugendlichen Kühe und das Kalb sind so süß. Alle Kühe, bis auf das Kalb, sind Frauen. Nur das Kalb ist ein kleiner Stier.

Die Kühe sehen witzig aus, wenn sie fressen, weil ihre Mäuler dann hin, hoch, hin, hoch gehen.

Der Kuhstall ist in einem großen Tal. Und wenn wir woanders hinfahren mit dem Auto, nehmen wir auch gleich aus Versehen fünf Fliegen mit, ungefähr.

Die Kühe haben einen eigenen Weg, der zu ihrer Weide führt. Die Kühe gehen – wann sie wollen – dort hin. Wenn eine Kuh geht, sind fünf Minuten später alle Kühe und das Kleine auf der Weide. Die drei Jugendlichen haben einen extra Stall, sodass sie leider nicht mitgehen können.

Und wenn sie dann wieder kommen, dann ist es meistens wegen den drei jugendlichen Kühen. Die brüllen immer ganz laut.

Hier geht es mir gut, wenn ich im Schatten sitzen und sie beobachten kann.